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Vassal de Mercues Vassal de Mercues 2012 Cahors AOC, Chateau de...
Inhalt 0.75 Liter (9,49 € * / 1 Liter)
7,12 € * 8,10 € *
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Vassal de Mercues
Vassal de Mercues 2012 Cahors AOC, Chateau de...
Vassal de Mercues, Chateau de Mercues: intensives fruchtiges Aroma; Holunder, Heidelbeere, Brombeere, etwas Vanille. Ausgeprägte Tanninstruktur.
Inhalt 0.75 Liter (9,49 € * / 1 Liter)
7,12 € * 8,10 € *
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Weine aus Cahors

Die Weinberge mit rund 4.500 Hektar Rebfläche liegen an beiden Ufern des Flusses Lot, nordwestlich von Gaillac. Benannt ist die Region nach der gleichnamigen Hauptstadt des Département. Das Weinbaugebiet ist eines der ältesten und berühmtesten Frankreichs. Die Kelten stellten hier bereits im 6. Jahrhundert v.Chr. Holzfässer her. Ungefähr seit dem Jahr 50 n.Chr. wurde dann von den Römern auch Wein angebaut.

Bereits im 13. Jahrhundert wurden die Weine des Cahors u.a. nach England exportiert. Aufgrund der kräftigen und teilweise rustikalen Struktur der Weine, die meist intensiver waren als die Bordeaux-Weine ihrer Zeit, erlangte der sogenannte “Black wine“ einen ausgezeichneten Ruf.

In Cahors wurde der spätere Papst Johannes XXII. (1244-1334) geboren und gründete eine Universität, die über 400 Jahre lang existierte. Als Johannes als Papst in Avignon an der Rhône residierte, ließ er Winzer aus seiner Heimat kommen, um hier den Vorgänger des Châteauneuf-du-Pape anzubauen.

Cahors-Weine wurden damals von Königen getrunken. Später belieferte man das russische Zarenhaus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die Pechsträhne des Cahors, angefangen mit der Reblaus, die große Bestände vernichtete, bis hin zur neugebauten Bahnstrecke, die das Languedoc mit dem Norden verband und die Nachfrage nach Weinen des Cahors praktisch zum Erliegen brachte.

Erst mit dem harten Winter von 1956 wendete sich das Blatt zum Guten, denn extremer Frost vernichtete fast den gesamten Rebenbestand, was sich auf die Qualität positiv auswirkte. Denn die Neubepflanzung erfolgte mit Malbec mit 70% der Fläche, sowie Merlot und Tannat. Danach ging es rasch wieder aufwärts, die AC-Klassifikation wurde bereits im Jahre 1971 erteilt.

Die Weinberge mit rund 4.500 Hektar Rebfläche liegen an beiden Ufern des Flusses Lot, nordwestlich von Gaillac. Benannt ist die Region nach der gleichnamigen Hauptstadt des... mehr erfahren »
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Weine aus Cahors

Die Weinberge mit rund 4.500 Hektar Rebfläche liegen an beiden Ufern des Flusses Lot, nordwestlich von Gaillac. Benannt ist die Region nach der gleichnamigen Hauptstadt des Département. Das Weinbaugebiet ist eines der ältesten und berühmtesten Frankreichs. Die Kelten stellten hier bereits im 6. Jahrhundert v.Chr. Holzfässer her. Ungefähr seit dem Jahr 50 n.Chr. wurde dann von den Römern auch Wein angebaut.

Bereits im 13. Jahrhundert wurden die Weine des Cahors u.a. nach England exportiert. Aufgrund der kräftigen und teilweise rustikalen Struktur der Weine, die meist intensiver waren als die Bordeaux-Weine ihrer Zeit, erlangte der sogenannte “Black wine“ einen ausgezeichneten Ruf.

In Cahors wurde der spätere Papst Johannes XXII. (1244-1334) geboren und gründete eine Universität, die über 400 Jahre lang existierte. Als Johannes als Papst in Avignon an der Rhône residierte, ließ er Winzer aus seiner Heimat kommen, um hier den Vorgänger des Châteauneuf-du-Pape anzubauen.

Cahors-Weine wurden damals von Königen getrunken. Später belieferte man das russische Zarenhaus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die Pechsträhne des Cahors, angefangen mit der Reblaus, die große Bestände vernichtete, bis hin zur neugebauten Bahnstrecke, die das Languedoc mit dem Norden verband und die Nachfrage nach Weinen des Cahors praktisch zum Erliegen brachte.

Erst mit dem harten Winter von 1956 wendete sich das Blatt zum Guten, denn extremer Frost vernichtete fast den gesamten Rebenbestand, was sich auf die Qualität positiv auswirkte. Denn die Neubepflanzung erfolgte mit Malbec mit 70% der Fläche, sowie Merlot und Tannat. Danach ging es rasch wieder aufwärts, die AC-Klassifikation wurde bereits im Jahre 1971 erteilt.

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