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Weisse Rebsorten in Deutschland

 

Chardonnay | Elbling | Gewürztraminer | Grauer Burgunder (Ruländer) | Grüner Silvaner | Gutedel | Kerner | Müller-Thurgau (Rivaner) | Riesling | Sauvignon Blanc | Scheurebe | Weißer Burgunder |

Chardonnay

Chardonnay ist eine der populärsten Rebsorten der Welt. Sie ist in praktisch allen weinbautreibenden Ländern vertreten. Die Gesamtanbaufläche entspricht in etwa der des Rieslings. Auch in Deutschland nimmt ihr Anbau zu. Mit guten Ergebnissen wird er in Baden und an der Südlichen Weinstraße angepflanzt

Die meisten Weine werden trocken ausgebaut. Neben dem Ausbau im Edelstahltank ist der Barrique - Ausbau sehr verbreitet. Der Duft von Melonen, exotischen Früchten, überreifen Stachelbeeren oder auch nicht ganz reifen Äpfeln ist typisch. Gehobene Qualitäten sind häufig sehr alkoholreich.

Da Chardonnay in verschiedenen Qualitätsstufen vom frischen Qualitätswein bis zur wuchtigen, trockenen Auslese angeboten wird, kann er für die verschiedensten Anlässe eingesetzt werden. Leichte, junge Weine begleiten gut Fisch und Meeresfrüchte, kräftige oder holzbetonte Weine passen zu Gebratenem ebenso wie zu herzhaftem Käse.

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Elbling

Der erfrischende Elbling gehört zu den ältesten kultivierten Weißweinreben Europas und ist eine Spezialität, die an der Obermosel seit 2000 Jahren angebaut wird. Insgesamt ist er an der Mosel die drittwichtigste Rebsorte.

Der Elbling wird in der Regel als Qualitätswein, vereinzelt jedoch auch als Kabinett und Spätlese erzeugt. Zum weit überwiegenden Teil wird die Elblingproduktion an Kellereien gegeben; dort verleiht er Weinen und Sekten ihre Spritzigkeit. Rebsortenreine Elblingweine aus Weingütern sind daher relativ selten. Der Elbling zeichnet sich durch Leichtigkeit, Spritzigkeit und Frische aus.

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Gewürztraminer

Der Gewürztraminer wird in Deutschland mindestens seit dem 16.Jahrhundert angebaut und ist eine der hochwertigsten deutschen Rebsorten. Hauptanbaugebiete liegen in der Pfalz, in Baden, in Rheinhessen und als regionale Spezialität, in Sachsen. Weitere Anbaugebiete liegen im Elsass, in Südtirol, in Australien und          Kalifornien.

Aus dem sehr aromatisch-würzigen Gewürztraminer können gewöhnliche, aber auch hochfeine Weine erzeugt werden. Typische Gewürztraminer haben je nach Qualitätsstufe eine strohgelbe bis goldgelbe Farbe und verströmen, mal leicht, mal kräftig, einen Duft, der an abblühende Rosen erinnert; mitunter findet man auch den Duft von Akazienblüten, Veilchen, Honig, Marzipan, Quittengelee, Bitterorangen  oder Maracuja.

Liebhaber aromatischer Weine schätzen den herb-würzigen Fruchtgeschmack. Der trockene bis halbtrockene Gewürztraminer passt zu Wildpasteten, Geflügel mit aromatischen Saucen, Schnecken und würzig-aromatischen Ragouts. Gut gereift und edelsüß ist er ein leckerer Aperitif. Besonders geschätzt wird die Verbindung von      Gewürztraminer und Munsterkäse oder fettreichem Blauschimmelkäse.

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Grauer Burgunder (Ruländer, Grauburgunder)

Der Graue Burgunder wird sowohl in Mitteleuropa als auch in Übersee angebaut. Deutsche Anbaugebiete sind im wesentlichen Baden, Pfalz, Rheinhessen und Nahe.

Eigentlich heißt der Graue Burgunder in Deutschland Ruländer; so zumindest ist die Rebsorte klassifiziert. Grauer Burgunder und Grauburgunder sind für die deutschen Weine dieser Rebsorte zugelassene Synonyme. Dennoch „unterscheiden“ sich Grauer Burgunder und Ruländer für den Weintrinker: Grauburgunder werden meist trocken, mittelkräftig und etwas säurebetont, Ruländer dagegen häufig als gehaltvolle Weine mit betonter Süße angeboten. Die Palette der Duftaromen des Grauen Burgunders reichen von grünen Nüssen, Mandeln und frischer Butter bis zu   Fruchtaromen, die an Birne, Trockenobst und Rosinen, Ananas und Zitrusfrüchte erinnern.

Ein leichter, trockener bis halbtrockener Grauburgunder ist ein guter Sommerwein. Trockene Kabinettweine und Spätlesen harmonieren gut mit Meeresfrüchten, kräftigem Seefisch, Pasta, Lamm, Wildgeflügel und Jungwild sowie reifem Weichkäse. Barriqueweine zu intensiv schmeckenden Lammgerichten und leichten Wildgerichten, etwa Wildgeflügel oder Reh.

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Grüner Silvaner

In Deutschland wurde der Grüne Silvaner zuerst in Franken angebaut.Weitere Hauptanbaugebiete sind heute Rheinhessen, die Pfalz und das Anbaugebiet Nahe.

Der hohe Bodenansprüche stellende Silvaner kann sowohl hohe Erträge für einfache Alltagsweine als auch, bei entsprechender Ertragsreduzierung, gehobene und höchste Prädikatsweine liefern. Somit kann der Silvaner ein „Schoppenwein“ aber auch ein „Wein zum Essen“ sein.

Elegante Silvaner aus Franken passen gut zum Fisch, die aus Rheinhessen und der Pfalz gut zum Spargel.

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Gutedel

Die Rebsorte Gutedel ist mit rund 5000 Jahren die älteste Kulturrebe der Welt. Seit dem 17. Jahrhundert wird sie in Deutschland angepflanzt. Das Hauptanbaugebiet liegt in Südbaden, ein sehr kleines im Gebiet Saale-Unstrut.

Die Besonderheit des Gutedels ist seine Geschmacksneutralität, die den jeweiligen Boden, das jeweilige Kleinklima und Lage in jedem Wein zum Ausdruck kommen lässt. Meistens findet man den Gutedel als süffigen Zechwein. Zunehmend findet man jedoch auch trocken ausgebaute leichte Prädikatsweine, die leichte Küche begleiten.

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Kerner

Der markante Kerner wird fast ausschließlich in Deutschland angebaut. Hauptanbaugebiete sind Rheinhessen, Pfalz, Mosel – Saar – Ruwer, Württemberg,  Nahe und Franken.

Der Kerner wird in allen Qualitätsstufen bis zur Spätlese angeboten. So gibt es den kernigen Schoppenwein genauso wie die Spätlese. Das Bukett ist aromatisch, er ist säurebetont und fruchtig (Birne, Orangenkonfitüre, Grüner Apfel, Johannisbeere, Aprikose) und manchmal mit einem leichten Muskatton versehen.  

Getrunken werden die saftigen Schoppenweine als Durstlöscher, auch als Wein- schorle eignet es sich gut. Trockene oder halbtrockene Weine gehobener Qualität passen gut zu leichten und dezenten Vorspeisen, wie Fisch- oder   Gemüseterrinen, zu sommerlichen Salaten, zu Fisch, Geflügel und Kalbfleisch, zu Spargelgerichten,  mildem Schnittkäse und Frischkäse. Fruchtig süße Spätlesen passen besonders gut zu Desserts auf Apfelbasis.

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Müller-Thurgau (Rivaner)

Der Müller-Thurgau wächst in fast allen deutschen Weinanbaugebieten. Zu verdanken hat es dies seinen geringen Ansprüchen an den Standort, seiner Ertragssicherheit und seiner Unkompliziertheit im Genuss. Er ist die zweithäufigst angebaute Rebsorte in Deutschland. Das größte Anbaugebiet liegt in Rheinhessen.

Die in den achtziger Jahren eingeführte Ertragsbegrenzung hat zu einer deutlich positiven Qualitätsentwicklung geführt.

Der Müller-Thurgau liefert süffige, manchmal blumige, mit einem feinfruchtigen Muskataroma versehene Weine mit meistens milder Säure. Der Müller-Thurgau ist meistens kein lagerfähiger Wein und schmeckt in den ersten Jahren nach der Ernte am besten.

Die unkomplizierten Weine sind geschmacklich leicht zugänglich. Tragen sie die Bezeichnung Rivaner auf dem Etikett, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen trockenen, leichten und frischen Wein handelt. Müller-Thurgau- Weine sind meist unkomplizierte Alltagsweine und sie eignen sich zu zart-aromatischen Speisen.

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Riesling

Der Riesling ist der deutsche Klassiker und die Nummer Eins in Deutschland. Er wächst in allen deutschen Anbaugebieten und ist mit rund 20% der meistangebaute Wein in Deutschland. Er ist der Repräsentant des deutschen Weines schlechthin.

Bereits im 15. Jahrhundert war der Riesling in Deutschland verbreitet. Die längste Rieslingtradition haben die Winzer im Rheingau und an der Mosel. Der Riesling ist international auch als "Rheinriesling" bekannt. Mit dem Welschriesling, der unter anderem in Österreich, Italien und Slowenien angebaut wird, hat unser "Weißer Riesling" nichts gemeinsam.

Der Riesling ist eine langsam reifende Rebsorte, die durch die fruchtige Säure geprägt ist. Deshalb ist er bestens geeignet für die nördlichen Anbaugebiete, wo er in der späten Herbstsonne seine Reife vollendet. Er stellt die höchsten Ansprüche an die Lage, aber geringe Ansprüche an den Boden. Je nach Standort bringt er sehr unterschiedlich nuancierte Weine hervor. Optimale Bedingungen bieten die wärmespeichernden steinigen Steillagen entlang der Flusstäler.

Rieslingweine gibt es in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen. Teilweise erfolgt der Ausbau im traditionellen Holzfass. Neben unkomplizierten Alltagsweinen bietet sich eine reiche Auswahl an Prädikatsweinen. In den höheren Qualitätsstufen kommen restsüße oder edelsüße Weine häufiger vor, doch werden auch viele Qualitäts- oder Kabinettweine (insbesondere in den nördlichen Anbaugebieten) zur   Kompensation der hohen Säure mit einer dezenten Süße ausbalanciert. Der "typische" Riesling zeigt eine blassgelbe, ins grünlich-gelbe tendierende Farbe, im Duft dominieren Pfirsich oder Apfel, im Mund spürt man eine rassige Säure. Bei den Rieslingen von Schieferböden z. b. von der Mosel spricht man von einer mineralischen Note, manche Weine riechen nach Feuerstein. Edelsüße Beeren-auslesen oder Eisweine gehören zu den auch international am höchsten gehandelten deutschen Weinen. Rieslinge sollten frühestens ein Jahr nach der Ernte getrunken werden, viele erreichen ihre optimale Trinkreife erst nach einigen Jahren. Die Lagerfähigkeit von Spitzenweinen ist nahezu unbegrenzt.

Junge leichte Rieslingweine, sind ideale Sommerweine. Als Speisebegleiter sind gereifte Rieslinge besser geeignet. Trockene bis halbtrockene Rieslinge passen besonders gut zu leichten Gerichten, gedünstetem See- und Süßwasserfisch, gekochtem Fleisch mit hellen Saucen, und kleinem Hausgeflügel. Halbtrockene bis liebliche Spätlesen harmonieren gut mit Frischkäse. Fruchtig süße Spätlesen oder edelsüße Auslesen sind vorzügliche Begleiter zu fruchtigen Desserts. Altersgereifte edelsüße Auslesen und Beerenauslesen sind die optimalen Aperitifs zu festlichen Menüs.

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Sauvignon Blanc

Die weiße Rebsorte hat ihr hauptsächliches Verbreitungszentrum ist im Südwesten Frankreichs. Im Zuge des Siegeszuges um die ganze Welt wird in Deutschland mittlerweile in den Weinanbaugebieten Pfalz, Rheinhessen und Baden die Rebe angebaut. Deutsche Sauvignon Blanc Weine erhielten in den letzten Jahren sehr gute Bewertungen in internationalen Verkostungen.

Das unverkennbare Merkmal des Sauvignon Blanc ist das kräftige Aroma nach Gras, Kräutern, Stachelbeeren und grünen Früchten. Er passt hervorragend zu Fischgerichten und Meeresfrüchten oder auch zu Pasta mit Sahnesaucen.

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Scheurebe

Die aromatische Scheurebe ist eine deutsche Neuzüchtung aus dem Jahre 1916.   Hauptanbaugebiet ist Rheinhessen, weitere kleinere Anbaugebiete sind Pfalz und Nahe, vereinzelt auch Franken und Baden.

Weine von der Scheurebe werden fast ausschließlich als Prädikatswein angeboten. Zarte Kabinettweine und mittelkräftige Spätlesen zeichnen sich durch ein betontes Sortenbukett und eine harmonische Verbindung von anregender Säure und feinfruchtiger Süße aus. Das betonte Bukett erinnert meist an schwarze Johannisbeeren (Cassis), seltener an Mango, Mandarinen, Limonen, Pfirsiche oder sehr reife Birnen. Die edelsüßen Varianten zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus und zeigen nach vielen Jahren ein beeindruckendes Pfirsicharoma oder Rosenduft.

Die verschiedenen Ausbaustile und Qualitätsstufen ermöglichen eine vielfältige Verwendung von Scheurebeweinen. Dabei bietet sich der leichte Kabinettwein für die gesellige Runde an, trockene bis halbtrockene Spätlesen empfehlen sich als Begleiter zu aromatisch-würzigen Ragouts von Fisch und Geflügel, gerade auch zur asiatischen Küche, edelsüße Spätlesen und Auslesen passen zum fruchtigen Dessert.

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Weißer Burgunder

Der Weiße Burgunder ist im Wege der Mutation über den Grauburgunder und dem Blauen Burgunder (Pinot Noir) entstanden. Angebaut wird er außer in Deutschland in Frankreich, in Italien und Österreich sowie in der Schweiz und Slowenien. 


In Deutschland wird er überwiegend dort angebaut, wo es für den Riesling zu warm ist. Das Hauptanbaugebiet liegt in Baden aber auch in der Pfalz und in Rheinhessen. Erwähnenswerte Bedeutung besitzt der Weiße Burgunder auch an Nahe und Mosel.

Typisch für den zartduftenden Weißburgunder ist sein leicht nussiges Aroma. Elegante Weißburgunder in der trockenen Geschmacksrichtung, mit frischer Säure und feiner Frucht sind ideale Menüweine. Neben leichten Sommerweinen finden sich kraftvolle Abfüllungen bis hin zur trockenen Auslese. Mäßig alkoholreich besitzt der Weißburgunder ein dezentes Aroma, das häufig an grüne Nüsse, Apfel, Birne, Quitte, Aprikose, Zitrusfrüchte oder frische Ananas erinnert. Er ist gut geeignet zu Meeresfrüchten, Fisch, Kalb- und Schweinefleisch sowie Geflügel, oder einfach als gut gekühlter Terrassenwein. Extraktreichere Varianten und Barriqueweine passen auch zu Lamm oder zarten Gerichten vom Jungwild.

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